Wahlausgang ein Erdrutsch mit bitterem Beigeschmack
Die Landtagswahl 2026 in Sachsen‑Anhalt war kein normales Wahltag – sie war ein Warnsignal. Mit 43,8 % wurde die AfD stärkste Kraft und verfehlte die absolute Mehrheit nur knapp. Das ist kein Ausdruck politischer Stärke, sondern ein Symptom gesellschaftlicher Erschöpfung: Angst, Wut und Enttäuschung haben sich in Stimmen verwandelt, die einer Partei gelten, deren Landesverband vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft ist.
Die neuen AfD‑Abgeordneten in Sachsen‑Anhalt: Ein Blick hinter die Fassade
Die AfD inszeniert sich als Stimme des „normalen Bürgers“. Doch wer genauer hinschaut, erkennt ein anderes Bild: Unter den frisch gewählten Abgeordneten in Sachsen‑Anhalt finden sich Personen mit krimineller Vergangenheit, rechtsextremen Netzwerken und ideologischen Verbindungen, die tief in die Szene hineinreichen.
Auch im Umfeld der Partei werden Posten gezielt mit Personen aus der extremen Rechten besetzt: Ein Aktivist aus der Identitären Bewegung betreut die Homepage der Landespartei – vorgeschlagen vom Spitzenkandidaten persönlich. Vertrauen statt Distanzierung.
Parallel dazu zeigt CORRECTIV, wie tief die Kandidaten in radikale Netzwerke eingebunden sind: „Remigration“ als Leitmotiv, Russland‑Nähe, völkische Ideologie und ein Spitzenkandidat, der auf geheimen Treffen davon spricht, das Straßenbild „innerhalb kürzester Zeit“ zu verändern und ausländische Restaurants „unter Druck“ zu setzen. Das ist keine Bürgernähe – das ist ein politisches Projekt der Ausgrenzung.
| Landtagswahl 2026 - Gewählte Abgeordnete der Sitzverteilung Vorläufiges Endergebnis - 2661 von 2661 Wahlbezirken ausgezählt - 2026-09-07 01:39:14 |
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|---|---|---|---|---|---|
| Partei | Name, Vorname | Nummer Landeswahlvorschlag | Wahlkreis | Stimmen absolut | Stimmenanteil |
| Lansmann, Simon (AfD) | [19] | 01 Salzwedel | 10778 | 41,58 % | |
| Koch, Sebastian (AfD) | [8] | 02 Gardelegen-Klötze | 13709 | 41,54 % | |
| Killinger, Sebastian (AfD) | [34] | 03 Havelberg-Osterburg | 12555 | 46,53 % | |
| Büttner, Matthias (AfD) | [13] | 04 Stendal | 11475 | 42,55 % | |
| Siegmund, Ulrich (AfD) | [1] | 05 Genthin | 14892 | 48,96 % | |
| Scharfenort, Jan (AfD) | [9] | 06 Burg | 14112 | 42,59 % | |
| Lassowski, Dirk (AfD) | [21] | 07 Haldensleben | 14718 | 45,39 % | |
| Zietmann, Felix (AfD) | [11] | 08 Wolmirstedt | 16009 | 45,29 % | |
| Schmirander, Thomas (AfD) | [28] | 09 Oschersleben-Wanzleben | 15517 | 49,07 % | |
| Kirchner, Oliver (AfD) | [2] | 10 Magdeburg I | 11163 | 39,38 % | |
| Mertens, Christian (AfD) | [24] | 12 Magdeburg III | 11712 | 35,17 % | |
| Kumpf, Ronny (AfD) | [27] | 13 Magdeburg IV | 13483 | 35,58 % | |
| Hecht, Christian Ulrich (AfD) | [14] | 14 Halberstadt | 12718 | 44,54 % | |
| Friese, Armin (AfD) | 15 Blankenburg | 12995 | 42,21 % | ||
| Bischoff, Frank-Ronald (AfD) | [33] | 16 Wernigerode | 11717 | 37,95 % | |
| Möhring, Dennis (AfD) | [12] | 17 Quedlinburg | 16483 | 45,22 % | |
| Rausch, Daniel (AfD) | [22] | 18 Aschersleben | 13014 | 47,76 % | |
| Büttner, Matthias (AfD) | [6] | 19 Staßfurt | 13471 | 53,43 % | |
| Rausch, Tobias (AfD) | [4] | 20 Schönebeck | 15859 | 48,22 % | |
| Dr. Moldenhauer, Jan (AfD) | [7] | 21 Bernburg | 17463 | 52,26 % | |
| Olenicak, Volker (AfD) | 22 Köthen | 18428 | 50,24 % | ||
| Rau, Phillipp-Anders (AfD) | [29] | 23 Zerbst | 14138 | 48,12 % | |
| Best, Andreas (AfD) | [25] | 24 Wittenberg | 14353 | 42,96 % | |
| Lieschke, Matthias (AfD) | [20] | 25 Jessen | 15630 | 49,85 % | |
| Ratzmann, Burkhardt (AfD) | [47] | 26 Dessau-Roßlau | 12189 | 40,80 % | |
| Koppehel, Nadine (AfD) | [15] | 27 Dessau-Roßlau-Wittenberg | 13171 | 45,39 % | |
| Roi, Daniel (AfD) | 28 Bitterfeld-Wolfen | 18803 | 50,91 % | ||
| Schröder, Florian (AfD) | [16] | 29 Saalekreis | 17546 | 50,84 % | |
| Kretschmann, Reiner (AfD) | 30 Eisleben | 18374 | 55,63 % | ||
| Gehlmann, Andreas (AfD) | [30] | 31 Sangerhausen | 16357 | 51,38 % | |
| Dr. Tillschneider, Hans-Thomas (AfD) | [3] | 32 Querfurt | 18617 | 54,85 % | |
| Wald, Daniel (AfD) | [10] | 33 Merseburg | 14315 | 51,23 % | |
| Köhler, Gordon (AfD) | [5] | 34 Bad Dürrenberg-Saalekreis | 17129 | 49,37 % | |
| Raue, Alexander (AfD) | [49] | 35 Halle I | 10658 | 43,01 % | |
| Backmund, Paul (AfD) | 38 Halle IV | 13278 | 41,64 % | ||
| Jonas, Dirk (AfD) | [41] | 39 Weißenfels | 16659 | 53,35 % | |
| Waehler, Juliane (AfD) | [31] | 40 Naumburg | 16282 | 47,58 % | |
| Waehler, Lothar (AfD) | [18] | 41 Zeitz | 16855 | 53,08 % | |
| Kohl, Hagen (AfD) | 17 | ||||
Die AfD – Abgeordneten im Detail beleuchtet
1. Simon Lansmann
Mit Simon Lansmann zieht ein weiterer AfD‑Politiker in den Landtag Sachsen‑Anhalt ein, der zeigt, wie tief die Partei inzwischen in rechtsextreme Milieus hineinragt. Offiziell gibt sich Lansmann bürgernah, betont, niemand müsse „vor ihm Angst haben“. Doch die Recherchen der vergangenen Monate erzählen eine andere Geschichte – eine, die von völkischen Ritualen, dubiosen Netzwerken und polizeilichen Ermittlungen geprägt ist.
Im Juni 2026 fand auf Lansmanns Hof eine Sommersonnenwendefeier statt. Was nach harmloser Folklore klingt, entpuppt sich laut Medienberichten als Treffen mit Personen aus dem Umfeld der verbotenen neonazistischen „Artgemeinschaft“. Bei der Feier soll ein Hitlerjugend‑Lied erklungen sein. Lansmann bestätigt das Fest, bestreitet aber jede rechtsextreme Bedeutung.
Nur wenige Wochen später folgt eine großangelegte Razzia: Die Polizei durchsucht Objekte in fünf Bundesländern – darunter Lansmanns Anwesen. Der Verdacht: Fortführung der 2023 verbotenen „Artgemeinschaft“. Auch seine Partnerin taucht in Recherchen auf einer früheren Mitgliederliste der Gruppe auf. Beide weisen die Vorwürfe zurück, doch die Ermittlungen laufen weiter.
Trotz dieser massiven Verdachtsmomente gewinnt Lansmann sein Direktmandat. Ein politisches Signal, das zeigt, wie sehr rechtsextreme Narrative in Teilen Sachsen‑Anhalts verfangen – und wie wenig solche Verbindungen für manche Wählerinnen und Wähler offenbar noch abschreckend wirken.
2. Sebastian Koch
Mit Sebastian Koch zieht in Sachsen‑Anhalt ein Abgeordneter in den Landtag ein, dessen politische Biografie weit mehr ist als „Protestwahl“ oder „bürgerliche Alternative“. Koch steht exemplarisch für das, was die AfD im Land inzwischen darstellt: ein Netzwerk aus rechtsextremen Kontakten, ideologischen Überschneidungen und Personen, die tief in der Szene verwurzelt sind.
Koch ist seit Jahren AfD‑Kreischef im Altmarkkreis Salzwedel, lokal verankert und wahlstark. Doch hinter dieser Fassade liegt ein anderes Bild: Ein Video aus einem Steinbruch bei Chemnitz zeigt ein paramilitärisches Training mit rechtsextremer Musik – laut Recherchen soll Koch dort zu sehen sein. Die Gruppe bezeichnete sich selbst als „nationalistisch‑sozialistischen Widerstand“.
Im Sommer 2026 taucht Koch erneut im Umfeld der extremen Rechten auf: Er nimmt an einer Sonnenwendfeier in Ipse teil, bei der Personen aus der verbotenen neonazistischen „Artgemeinschaft“ anwesend gewesen sein sollen. Wenige Wochen später durchsucht die Polizei sein Wohnhaus – Verdacht: Fortführung dieser verbotenen Organisation. Koch bestreitet alles, doch die Ermittlungen laufen weiter.
Trotz dieser Vorwürfe gewinnt er sein Direktmandat. Auf der Wahlparty erklärt er, sein Handy sei bei der Razzia beschlagnahmt worden – er habe den Stimmenstand nicht verfolgen können. Ein Satz, der unfreiwillig zeigt, wie nah politische Macht und extremistische Strukturen in Sachsen‑Anhalt inzwischen beieinander liegen.
3. Sebastian Killinger
Während viele neue AfD‑Abgeordnete in Sachsen‑Anhalt durch rechtsextreme Netzwerke, Razzien oder alte Kameradschaften auffallen, präsentiert sich Sebastian Killinger als der vermeintlich „Normale“ unter ihnen. Ein Wirtschaftsingenieur, Jahrgang 1986, Tangermünde, ein Sohn – ein Profil, das bewusst bürgerlich wirken soll. Doch genau darin liegt die Strategie: Die AfD braucht Gesichter, die nicht sofort mit Neonazi‑Trainings, Sonnenwendfeiern oder verbotenen Organisationen in Verbindung stehen. Killinger erfüllt diese Rolle perfekt.
Seine politischen Positionen sind klar auf AfD‑Linie: „starke Wirtschaft“, „konsequente Migrationspolitik“, „bezahlbare Energie“. Schlagworte, die harmlos klingen, aber in der AfD‑Praxis regelmäßig als Deckmantel für Ausgrenzung, Abschottung und rückwärtsgewandte Politik dienen. Killinger ist kein Skandalpolitiker – aber er ist Teil einer Partei, deren Landesverband vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird. Er trägt diese Agenda mit, auch wenn er selbst nicht in den bekannten extremistischen Netzwerken auftaucht.
Gerade solche Kandidaten sind gefährlich: Sie wirken moderat, während sie eine radikale Partei stabilisieren und normalisieren. Sie sind die Fassade, hinter der die Hardliner agieren. Killinger ist kein Ausreißer – er ist ein Baustein im System AfD Sachsen‑Anhalt, das sich immer weiter nach rechts außen bewegt.
4. Matthias Büttner (Stendal)
Wenn man verstehen will, wie die AfD in Sachsen‑Anhalt zu einem gesichert rechtsextremistischen Landesverband werden konnte, muss man sich Figuren wie Matthias Büttner anschauen. Büttner ist kein unbeschriebenes Blatt, kein „Protestwähler“, kein politischer Neuling. Er ist einer derjenigen, die den Rechtsruck der AfD nicht nur mitgetragen, sondern aktiv vorangetrieben haben.
Büttner sitzt seit Jahren für die AfD im Landtag, war sogar Bundestagsabgeordneter. Und immer wieder taucht sein Name dort auf, wo die Partei am radikalsten ist: bei der Identitären Bewegung, bei rechtsextremen Kampagnen, bei Hetze und Verschwörungserzählungen. Während andere AfD‑Politiker versuchen, sich bürgerlich zu geben, pflegt Büttner offen Kontakte zu Akteuren, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft werden.
Seine politische Kommunikation ist entsprechend: aggressiv, spaltend, oft am Rand des Strafbaren. Gegen ihn wurde wegen Körperverletzung ermittelt, nachdem er einen Journalisten attackiert haben soll. Auch online verbreitet er regelmäßig Inhalte aus dem extremistischen Spektrum – von IB‑Narrativen über rassistische Rhetorik bis hin zu „Remigrations“-Fantasien.

Büttner ist kein Ausreißer. Er ist ein Symptom. Ein Beispiel dafür, wie die AfD in Sachsen‑Anhalt systematisch Menschen in Verantwortung bringt, die mit demokratischen Grundwerten nichts anfangen können. Er steht für eine Partei, die sich nicht zufällig radikalisiert hat, sondern deren Radikalisierung von innen heraus organisiert wurde – von Leuten wie ihm.
5. Ulrich Siegmund
Wenn man verstehen will, warum Sachsen‑Anhalt zum Experimentierfeld der extremen Rechten geworden ist, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Ulrich Siegmund. Der AfD‑Spitzenkandidat inszeniert sich als moderner, jugendlicher Politprofi – doch hinter der glatten Social‑Media‑Fassade steckt ein Politiker, der den Rechtsruck nicht nur hinnimmt, sondern strategisch vorantreibt.
Siegmund ist seit Jahren einer der Architekten des radikalen Kurses der AfD Sachsen‑Anhalt, eines Landesverbands, den der Verfassungsschutz inzwischen als gesichert rechtsextremistisch einstuft. Er selbst tauchte beim berüchtigten Potsdam‑Treffen 2023 auf – einem Vernetzungstreffen von Rechtsextremen, bei dem über „Remigration“ und die Veränderung des gesellschaftlichen Klimas gesprochen wurde. Die Folge: Er verlor den Vorsitz des Sozialausschusses. Die Botschaft: Siegmund bewegt sich nicht zufällig am Rand der Demokratie – er überschreitet ihn bewusst.
Unter seiner Führung fordert die AfD im Land Maßnahmen, die Verfassungsrechtler als klar rechtswidrig einordnen: eine „Abschiebe‑ und Remigrationsoffensive“, Abschiebehaft in normalen Gefängnissen, eine „unverkrampfte deutsche Identität“ als politisches Leitmotiv. Das ist keine konservative Politik – das ist ein ideologisches Projekt der Ausgrenzung.

Gleichzeitig perfektioniert Siegmund die mediale Inszenierung. Sein TikTok‑Kanal erreicht Hunderttausende, seine Botschaften sind professionell verpackt, emotionalisiert und darauf ausgelegt, Ressentiments zu verstärken. Der Spiegel bezeichnete ihn 2026 als „gefährlichsten Mann Deutschlands“ – nicht wegen eines einzelnen Skandals, sondern wegen der Kombination aus Radikalität und strategischem Talent.
6. Jan Scharfenort
Jan Scharfenort gehört zu jener Sorte AfD‑Politiker, die selten im Rampenlicht stehen – aber genau dort wirken, wo der Rechtsruck organisiert wird. Er ist kein lautstarker Provokateur wie andere Figuren der Partei, sondern ein ideologischer Dauerbrenner: verlässlich radikal, rhetorisch aggressiv, fest verankert im extremistischen Teil des Landesverbands Sachsen‑Anhalt.
Seine politische Kommunikation folgt einem klaren Muster: maximale Zuspitzung, völkische Argumentationslinien, „Remigrations“-Forderungen und ein ständiges Schüren von Angst und Abgrenzung. Scharfenort bedient Narrative, die aus dem Umfeld der extremen Rechten stammen – und trägt sie in den parlamentarischen Raum, wo sie als vermeintlich legitime Positionen erscheinen sollen.
Recherchen ordnen ihn seit Jahren dem harten Kern des AfD‑Landesverbands zu, also jenem Teil, der besonders enge Verbindungen zu rechtsextremen Netzwerken pflegt. Auf Social Media verbreitet er Inhalte, die Verschwörungserzählungen, anti‑demokratische Stimmungsmache und gezielte Emotionalisierung gegen Minderheiten beinhalten. Scharfenort ist kein gemäßigter Konservativer – er ist ein politischer Akteur, der die Grenzen des Sagbaren systematisch verschiebt.

Gerade solche Figuren sind gefährlich: Sie arbeiten im Hintergrund, ohne die große Schlagzeile, aber mit großer Wirkung. Sie normalisieren extremistische Positionen, indem sie sie routiniert wiederholen, in Ausschüssen vertreten und in kommunalen Debatten verankern. Scharfenort ist einer derjenigen, die den rechtsextremen Kurs der AfD Sachsen‑Anhalt stabilisieren und vorantreiben.
7. Dirk Lassowski
Dirk Lassowski ist einer jener AfD‑Kandidaten, die bewusst unauffällig auftreten.
8. Felix Zietmann
Felix Zielmann ist einer jener AfD‑Kandidaten, die bewusst unauffällig bleiben. Kein Skandal, keine Schlagzeile, keine Razzia – und genau das macht ihn für die AfD so nützlich. Während die Hardliner die Öffentlichkeit polarisieren, sollen Politiker wie Zielmann den Eindruck erwecken, die AfD sei eine normale Partei mit normalen Kandidaten. Doch dieser Eindruck ist Teil der Strategie.
Zielmann tritt im Wahlkreis Genthin an, mitten in einem Landesverband, den der Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch einstuft. Seine politischen Positionen folgen der üblichen AfD‑Linie: Abschottung, Angst, Abwertung. Er spricht von „konsequenter Migrationspolitik“, „Sicherheit“ und „Heimat“ – Begriffe, die harmlos wirken, aber in der AfD‑Praxis regelmäßig als Deckmantel für völkische Ideologie dienen.

Gerade solche Kandidaten sind gefährlich: Sie wirken moderat, während sie eine radikale Partei stabilisieren und normalisieren. Sie sind die Fassade, hinter der die extremistischen Netzwerke der AfD arbeiten. Zielmann ist kein Ausreißer – er ist Teil eines Systems, das demokratische Werte untergräbt, indem es sich bürgerlich gibt und radikal handelt.
9. Thomas Schmirander
Thomas Schmirander ist einer jener AfD‑Kandidaten, die bewusst unauffällig bleiben.
10. Oliver Kirchner
Wenn man verstehen will, wie die AfD Sachsen‑Anhalt zu einem gesichert rechtsextremistischen Landesverband werden konnte, muss man sich Oliver Kirchner anschauen. Er ist einer der prägenden Köpfe dieses Rechtsrucks – ein Politiker, der nicht moderiert, sondern radikalisiert. Kirchner war jahrelang Fraktionsvorsitzender, Strippenzieher, Lautsprecher und Eskalationsmotor der AfD im Landtag.
Kirchner fällt seit Jahren durch aggressive Rhetorik, völkische Narrative und Nähe zu rechtsextremen Netzwerken auf. Er taucht in Recherchen über die Identitäre Bewegung auf, tritt bei Veranstaltungen mit extremistischen Akteuren auf und nutzt seine politische Bühne, um Verschwörungserzählungen und „Remigrations“-Fantasien zu verbreiten. Während manche AfD‑Politiker versuchen, sich bürgerlich zu geben, setzt Kirchner bewusst auf Konfrontation und Einschüchterung.
Auch juristisch sorgte er immer wieder für Schlagzeilen: Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Übergriffen im politischen Umfeld zeigen, wie dünn die Grenze zwischen seiner politischen Rhetorik und tatsächlicher Gewalt ist. Selbst wenn Verfahren eingestellt wurden – das Muster bleibt: Kirchner steht für Eskalation, nicht für demokratische Debatte.

Innerhalb der AfD war er über Jahre einer der zentralen Machtfaktoren. Seine Rolle in parteiinternen Konflikten hat den Landesverband weiter nach rechts gedrückt. Er ist kein Ausreißer, sondern ein Motor der Radikalisierung – einer, der die extremistischen Kräfte stärkt und die gemäßigten Stimmen systematisch verdrängt.
11. Christian Mertens
12. Ronny Kumpf
Ronny Kumpf ist einer jener AfD‑Politiker, die bewusst unauffällig auftreten.
13. Christian Ulrich Hecht
Christian Ulrich Hecht ist einer der AfD‑Politiker, die nicht durch Lautstärke auffallen, sondern durch Ideologie. Er ist der Typ Hardliner, der nicht brüllt, sondern formuliert – und genau darin liegt seine Wirkung. Als Jurist, Ausschussvorsitzender und Schiedsgerichtsfigur ist Hecht einer derjenigen, die den extremistischen Kurs der AfD intellektuell absichern. Er liefert die Sprache, die Bilder, die juristische Fassade für eine Partei, die längst vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft ist.
Hecht ist kein gemäßigter Konservativer. Seine Reden sind voller drastischer Bilder, die aus dem Werkzeugkasten der extremen Rechten stammen: Deutschland als „Zug, der auf einen Abgrund zurast“, eine Regierung als „rote Hexe“, politische Gegner als „größenwahnsinnige Kriegstreiber“. Das ist keine politische Analyse – das ist Eskalationsrhetorik, die darauf abzielt, demokratische Institutionen zu delegitimieren.
Seine Rolle im AfD‑Schiedsgerichtswesen zeigt, wie tief er im Machtapparat der Partei verankert ist. Wer die Schiedsgerichte kontrolliert, kontrolliert die innerparteilichen Säuberungen – und in Sachsen‑Anhalt wurden gemäßigte Stimmen systematisch verdrängt. Hecht war Teil dieser Entwicklung.
Hinzu kommt seine Verstrickung in die Vetternwirtschafts‑Affäre: Die Beschäftigung seiner Ehefrau im Bundestagsbüro eines AfD‑Hardliners ist kein Zufall, sondern Teil eines Systems, das Loyalität über Kompetenz stellt und politische Netzwerke über Transparenz.

Hecht ist außerdem Mitglied der Desiderius‑Erasmus‑Stiftung – einer Organisation, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem beeinflusst eingestuft wird. Auch hier zeigt sich: Er ist nicht nur rhetorisch radikal, sondern organisatorisch eingebettet in Strukturen, die weit über die AfD hinausreichen.
14. Armin Friese
Armin Friese, kein Skandal, keine Razzia, keine Schlagzeile – und genau das macht ihn für die AfD so wertvoll.
15. Frank-Ronald Friese
Frank‑Ronald Friese ist einer jener AfD‑Kandidaten, die bewusst im Hintergrund bleiben.
16. Dennis Möhring
Dennis Möhring – der stille Mitträger eines rechtsextrem eingestuften Landesverbands.
17. Daniel Rausch

Daniel Rauch gehört zu den unauffälligen AfD‑Kandidaten, die keine Schlagzeilen produzieren – und genau das ist Teil der Strategie der AfD Sachsen‑Anhalt
18. Matthias Büttner (Staßfurt)
Wenn man verstehen will, wie die AfD Sachsen‑Anhalt zu einem gesichert rechtsextremistischen Landesverband werden konnte, muss man sich Figuren wie Matthias Büttner aus Staßfurt anschauen. Er ist kein stiller Mitläufer, sondern einer derjenigen, die den Rechtsruck im Salzlandkreis aktiv vorantreiben. Büttner steht für Eskalation, für Einschüchterung, für eine politische Kultur, die nicht auf Argumente setzt, sondern auf Angst und Aggression.
Büttner fällt seit Jahren durch seine Nähe zu extrem rechten Netzwerken auf. Recherchen zeigen Verbindungen zu Akteuren der Identitären Bewegung und anderen rechtsextremen Strukturen im Salzlandkreis. Seine politische Sprache ist entsprechend: völkische Begriffe, „Remigrations“-Fantasien, Verschwörungserzählungen, Angriffe auf Medien und demokratische Institutionen. Das ist kein Zufall, sondern Teil einer Strategie, die darauf abzielt, die politische Debatte zu vergiften.
Auch juristisch sorgte Büttner wiederholt für Schlagzeilen. Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Übergriffen im politischen Umfeld zeigen, wie dünn die Grenze zwischen seiner Rhetorik und tatsächlicher Gewalt ist. Selbst wenn Verfahren eingestellt wurden – das Muster bleibt: Büttner steht für Eskalation, nicht für demokratische Auseinandersetzung.

In Staßfurt und im Salzlandkreis ist er Teil eines Netzwerks, das die AfD‑Agenda lokal verankert: radikal, aggressiv, demokratiefeindlich. Während manche AfD‑Kandidaten bewusst bürgerlich auftreten, gehört Büttner zu denen, die den extremistischen Kern offen sichtbar machen
19. Tobias Rausch
20. Dr. Jan Moldenhauer
Dr. Jan Moldenhauer – der akademische Brandbeschleuniger der AfD Sachsen‑Anhalt
Dr. Jan Moldenhauer ist einer der gefährlichsten Typen in der AfD Sachsen‑Anhalt – nicht, weil er laut ist, sondern weil er gebildet ist. Er ist der Hardliner, der seine Ideologie nicht brüllt, sondern berechnet. Moldenhauer verpackt völkische Narrative in ökonomische Formeln, rechtsextreme Positionen in akademische Sprache und Verschwörungserzählungen in angebliche „wissenschaftliche Analysen“. Genau das macht ihn so wirksam.

Während andere AfD‑Politiker mit roher Rhetorik auffallen, liefert Moldenhauer die intellektuelle Fassade für denselben extremistischen Kurs. Er spricht von „Remigration“, vom „Systemkollaps“, von „globalistischen Eliten“ – Begriffe, die aus dem Werkzeugkasten der extremen Rechten stammen, aber bei ihm wie nüchterne Fachbegriffe klingen sollen. Das ist keine Wissenschaft, das ist Ideologie im Laborkittel.
21. Volker Olenicak
Volker Olenicak – der stille Normalisierer eines rechtsextrem eingestuften Landesverbands
22. Phillipp-Anders Rau
Philipp‑Andres Rau steht für die Normalisierung eines rechtsextrem eingestuften Landesverbands. Wer ihn unterstützt, stärkt nicht „den ruhigen Mann aus dem Burgenlandkreis“ – sondern eine Agenda, die unsere offene Gesellschaft gefährdet.
23. Andreas Best
Andreas Best gehört zu den unauffälligen AfD‑Kandidaten, die keine Schlagzeilen produzieren.
24. Matthias Lieschke
Matthias Lieschke ist ein Beispiel dafür, wie tief die AfD Sachsen‑Anhalt in interne Machtkämpfe, Misstrauen und destruktive Strukturen verstrickt ist. Seit 2016 saß er für die AfD im Landtag, war wirtschaftspolitischer Sprecher und fest im Funktionärsapparat verankert. Doch Anfang 2026 flog er aus der Fraktion – nicht wegen politischer Inhalte, sondern wegen eines parteiinternen Skandals, der zeigt, wie die AfD wirklich arbeitet.
Lieschke soll ein internes Spitzentreffen heimlich aufgezeichnet und die Aufnahme weitergereicht haben. Ein Vorgang, der in jeder demokratischen Partei einen Eklat auslösen würde – in der AfD aber besonders brisant ist, weil er die tiefen Risse im Landesverband sichtbar macht. Während die Partei nach außen Geschlossenheit inszeniert, herrscht hinter den Kulissen ein Klima aus Misstrauen, gegenseitigen Vorwürfen und parteiinternen Ermittlungen.
Der Ausschluss ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Musters: In Sachsen‑Anhalt jagt ein AfD‑Skandal den nächsten – Abrechnungsaffären, Vetternwirtschaft, interne Fehden, extremistische Netzwerke. Lieschke war jahrelang Teil dieses Systems. Jetzt ist er ein Symptom seiner eigenen Partei: ein Funktionär, der über die Intrigen stolpert, die er selbst mit befeuert hat.
25. Burkhardt Ratzmann
Burkhardt Ratzmann steht für die Normalisierung eines rechtsextrem eingestuften Landesverbands.
26. Nadine Koppehel

Eine Frau von 2 Frauen in der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, gehört zu den unauffälligen AfD-Kandidaten.
27. Daniel Roi
Daniel Roi – der Hardliner, der die Radikalisierung der AfD Sachsen‑Anhalt vorantreibt
Daniel Roi ist einer derjenigen AfD‑Politiker, die zeigen, wie weit sich die Partei in Sachsen‑Anhalt von demokratischen Grundwerten entfernt hat. Seit 2016 sitzt er im Landtag und hat sich dort als Hardliner etabliert – als jemand, der nicht moderiert, sondern eskaliert. Roi steht für eine AfD, die nicht gestalten will, sondern spalten.
Seine Nähe zu rechtsextremen Netzwerken, seine aggressive Rhetorik und seine Beteiligung an parteiinternen Intrigen machen ihn zu einem der Motoren des Rechtsrucks. Während manche AfD‑Kandidaten bewusst bürgerlich auftreten, gehört Roi zu denen, die den extremistischen Kern offen sichtbar machen. Er spricht von „Remigration“, attackiert Medien, delegitimiert demokratische Institutionen – und verpackt all das in eine Mischung aus Wut und kalkulierter Provokation.

Die Ermittlungen wegen Körperverletzung und die zahlreichen internen Konflikte zeigen, wie dünn die Grenze zwischen seiner politischen Rhetorik und tatsächlicher Eskalation ist. Roi ist kein Ausreißer, sondern ein Symptom: ein Politiker, der die Radikalisierung der AfD nicht nur mitträgt, sondern aktiv organisiert.
28. Florian Schröder
29. Reiner Kretschmann
Reiner Kretschmann ist einer jener AfD‑Kandidaten, die bewusst im Hintergrund bleiben.
30. Andreas Gehlmann
Andreas Gehlmann – der Hardliner, der den Rechtsruck der AfD Sachsen‑Anhalt sichtbar macht
Andreas Gehlmann ist einer der AfD‑Politiker, die zeigen, wie weit sich die Partei in Sachsen‑Anhalt von demokratischen Grundwerten entfernt hat. Seit 2016 sitzt er im Landtag und nutzt jede Gelegenheit, um die politische Debatte zu eskalieren. Seine Reden sind ein Mix aus völkischer Ideologie, aggressiver Sprache und gezielten Angriffen auf Medien und demokratische Institutionen.
Gehlmann ist kein stiller Mitläufer, sondern ein aktiver Motor des Rechtsrucks. Seine Nähe zu extremistischen Netzwerken, seine radikale Polizeipolitik und seine Beteiligung an parteiinternen Hardliner‑Strukturen machen ihn zu einem der prägenden Figuren des extremistischen Kurses der AfD Sachsen‑Anhalt. Während manche AfD‑Kandidaten bewusst bürgerlich auftreten, gehört Gehlmann zu denen, die den extremistischen Kern offen sichtbar machen.
Seine Eskalationen im Landtag, seine Ordnungsrufe und seine ideologischen Ausfälle zeigen, wie dünn die Grenze zwischen politischer Rede und demokratiefeindlicher Agitation ist. Gehlmann ist kein Ausreißer – er ist ein Symptom einer Partei, die sich systematisch radikalisiert.
31. Dr. Hans-Thomas Tillschneider
Dr. Hans‑Thomas Tillschneider – der Ideologe, der den Kulturkampf der AfD organisiert
Wenn man verstehen will, warum die AfD Sachsen‑Anhalt so radikal ist, muss man nicht zuerst auf die lauten Populisten schauen – sondern auf Hans‑Thomas Tillschneider. Er ist der Mann im Hintergrund, der die Ideologie liefert, die Programme schreibt und den Kulturkampf organisiert. Während andere AfD‑Politiker mit Parolen auffallen, baut Tillschneider das ideologische Fundament, auf dem die Radikalisierung der Partei steht.
Sein „Magdeburger Manifest“ ist kein Parteiprogramm, sondern ein Angriff auf die liberale Demokratie: ein Plan, gesellschaftlichen Fortschritt zurückzudrehen, Minderheitenrechte abzubauen und Sachsen‑Anhalt zu einem Labor für reaktionäre Politik zu machen. Extremismusforscher weltweit analysieren dieses Dokument – weil es zeigt, wie die AfD regieren würde, wenn man sie ließe.

Tillschneider ist bestens vernetzt: Flügel, Identitäre Bewegung, Ein Prozent, Institut für Staatspolitik, Compact – die gesamte Infrastruktur der Neuen Rechten. Er ist nicht nur Teil dieser Netzwerke, er ist einer ihrer Architekten. Dass der Verfassungsschutz ihn beobachtet, ist keine Überraschung, sondern eine logische Konsequenz.
32. Daniel Wald
Daniel Wald – der Hardliner, der Rassismus salonfähig machen soll
Daniel Wald ist einer der AfD‑Politiker, die zeigen, wie weit die Partei in Sachsen‑Anhalt nach rechts außen gerückt ist. Er ist kein stiller Mitläufer, sondern ein Akteur, der bewusst provoziert, Grenzen überschreitet und rechtsextreme Ideologie normalisieren soll. Sein rassistischer Kommentar zur Frauen‑Nationalmannschaft war kein Ausrutscher, sondern Ausdruck einer Haltung, die Menschen abwertet und spaltet.

Wald ist eng vernetzt mit dem völkischen Flügel der AfD, reist in russisch besetzte Kriegsgebiete, verbreitet kulturkämpferische Narrative und inszeniert sich als Verteidiger einer „deutschen Identität“, die nur exklusiv und ausgrenzend gedacht wird. Während die AfD nach außen Bürgerlichkeit simuliert, ist Wald einer derjenigen, die den extremistischen Kern offen sichtbar machen.
33. Gordon Köhler

Gordon Köhler, keine Skandale, keine Schlagzeilen, kein öffentliches Profil – und genau das macht ihn für die AfD so nützlich.
34. Alexander Raue
Alexander Raue ist einer jener AfD‑Kandidaten, die bewusst im Hintergrund bleiben.
35. Paul Backmund
Paul Backmund gehört zu den unauffälligen AfD‑Kandidaten.
36. Dirk Jonas
Der AfD‑Politiker Dirk Jonas aus dem Burgenlandkreis wirkt auf den ersten Blick wie der „bodenständige Handwerker von nebenan“: Orthopädiemechaniker‑Meister, Familienvater, kommunalpolitisch aktiv. Doch hinter dieser Fassade steht ein Funktionär einer Partei, die in Sachsen‑Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft ist. Jonas trägt diese politische Linie in Stadtrat, Kreistag und Wahlkampf – und das hat Konsequenzen für die demokratische Kultur vor Ort.
37. Juliane Waehler
Juliane Waehler inszeniert sich als „zweifache Mutter aus dem Burgenlandkreis“, die mit „gesundem Menschenverstand“ Politik machen will. Genau diese Normalität ist Teil der AfD‑Strategie: Radikale Inhalte werden in freundliche Biografien verpackt, um im ländlichen Raum Vertrauen zu gewinnen. Waehler ist eine derjenigen, die diese Strategie im Burgenlandkreis besonders konsequent umsetzen.
38. Lothar Waehler
Lothar Waehler ist einer dieser AfD‑Politiker, die nicht durch Fachkompetenz auffallen, sondern durch Maximalangriff. Ein Heizungs‑ und Sanitärinstallateur, der 2021 ohne politische Erfahrung direkt in den Landtag gewählt wurde – und dort sofort begann, den Kurs der AfD Sachsen‑Anhalt mitzuprägen.

Was ihn gefährlich macht, ist nicht Lautstärke, sondern Beharrlichkeit: Waehler ist einer derjenigen, die die AfD im Burgenlandkreis systematisch verankern – in Gemeinderäten, Vereinen, Demonstrationen und öffentlichen Debatten.
39. Hagen Kohl

Hagen Kohl wirkt auf den ersten Blick wie ein sachlicher Verwaltungsbeamter: Werkzeugmacher, später Personalsachbearbeiter im Landeskriminalamt, dann im Innenministerium. Genau diese Biografie macht ihn für die AfD so wertvoll. Kohl ist einer derjenigen, die die Partei in den Kern staatlicher Strukturen hineintragen – Polizei, Verwaltung, Inneres, Finanzen.
Er ist kein Lautsprecher, sondern ein Apparatschik, der die AfD‑Agenda mit bürokratischer Seriosität verkleidet.
Fazit
Die neue AfD‑Landtagsfraktion in Sachsen‑Anhalt ist die radikalste und politisch unerfahrenste, die dieses Bundesland je gesehen hat. Sie besteht aus einer Mischung aus Hardlinern, rechtsextrem vernetzten Akteuren und kommunalpolitischen Neulingen, die nun plötzlich Regierungsverantwortung beanspruchen – ohne fachliche Grundlage, aber mit ideologischer Entschlossenheit.
Der gesamte Landesverband ist vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Viele Abgeordnete stehen in Verbindung zu extremistischen Netzwerken oder waren bereits in Skandale verwickelt. Die Fraktion ist ideologisch geschlossen, aber strategisch gespalten: Zwischen jenen, die sofort regieren wollen, und jenen, die nur mit „stabiler Mehrheit“ bereit wären – ein Zeichen politischer Unreife.
Inhaltlich präsentiert die AfD ein Programm, das populistische Versprechen mit fachlicher Leere kombiniert. Die Partei delegitimiert demokratische Institutionen, schürt Misstrauen gegen Medien, Verwaltung und Justiz und bedient sich autoritärer Narrative. Besonders gefährlich: Die AfD versucht, Polizei, Verwaltung und kommunale Strukturen als politische Bühne zu nutzen.
Die neue Fraktion ist damit nicht nur Ausdruck gesellschaftlicher Unzufriedenheit, sondern ein direktes Risiko für die demokratische Stabilität Sachsen‑Anhalts. Ihre Mischung aus Radikalität, Inkompetenz und extremistischen Netzwerken macht sie zur gefährlichsten Fraktion seit 1990.
Quellen
- N-TV
- ARD Tagesschau
- taz
- Welt
- Konrad-Adenauer-Stiftung
- Der Spiegel
- Die Zeit
- Landtag Sachsen-Anhalt
- Wikipädia
- https://afdfraktion-lsa.de
- abgeordnetenwatch.de
- buergerstimme.net
- CORRECTIV



